Freiwilligendienst: Die Generation 2009/2010

Die Freiwilligen, die seit Mitte des Jahres 2008 in den Projekten in Chile arbeiten, stellen sich kurz vor:

  • Christian (19) aus Tuttlingen

    Grüß Gottle, ich bin Christian Barthel, 19, und komme aus Tuttlingen an der Donau im Schwabenländle.

    Trotz der vielen Vorbereitungen auf die Abi-Prüfungen, habe ich noch genügend Freizeit, in der ich gerne draußen bin, z.B. beim Mountainbiking. Auch treffe ich mich mit Freunden und jedes Jahr im Juni gehen wir zudem zum bekannten South Side Festival hier in der Nähe. Das langjährige Mitspielen in der Theater AG meiner Schule macht mir wirklich viel Spass. Als Ausgleich zum Lernen habe ich im Herbst 2008 eine Grundausbildung beim THW begonnen.

    Seit meinem Schüleraustausch in Ecuador im Sommer 2007 hat mich Südamerika in seinen Bann gezogen, vor allem die gastfreundlichen Menschen und die Vielfalt der Natur. Da ich mich als weltoffen und kontaktfreudig einschätze, freue ich mich sehr auf das kommende Jahr in Chile und die Arbeit mit den Jugendlichen. Ich hoffe die Zeit für sie abwechslungsreich und spannend gestalten zu können. Mein Aufenthalt in Ecuador war sehr eindrucksvoll, so dass ich bereits damals den Wunsch hatte, nach Möglichkeit mein FSJ in Südamerika zu machen. Einer meiner Freunde hat anschließend sein FSJ in Bolivien geleistet und seine interessanten Berichte haben meine Vorstellungen bestärkt.

    Mit jedem Tag, der mir die Abreise nach Chile näher bringt, steigt die Neugier und die Lust, nach 13 Schuljahren neue Herausforderungen auszuprobieren.

  • Benjamin (19) aus Geldern

    Ich heiße Benjamin Splitt, komme aus Geldern und arbeite zur Zeit relativ ehrgeizig an meinem Abitur. In meiner trotzdem noch vorhandenen Freizeit treibe ich sehr viel Sport. Ich jogge gerne, fahre häufig Fahrrad und spiele gelegentlich Fußball, wobei ich hierbei wohl eher beim Zusehen unschlagbar bin. Außerdem spiele ich sehr gerne Gitarre, bin aber allgemein an nahezu allem interessiert, was sich Kultur nennt. Das Wichtigste in meinem Leben ist jedoch der christliche Glaube, der mir in diesem Jahr sicherlich helfen wird.

    Ich freue mich schon wahnsinnig auf das Jahr in der Ferne, auf das Land, die Menschen und natürlich auch auf die einzelnen Projekte. Diesen Einsatz sehe ich nämlich als große Chance, um zum einen alte Gewohnheiten zurückzulassen und in eine völlig neue Kultur einzutauchen, um zum anderen aber auch endlich konkret helfen zu können. So hoffe ich also während des Aufenthaltes in Chile, nicht nur Erlebnisse zu sammeln, sondern genauso eigene Erfahrungen und Ansichten weitergeben zu können.

    Ein wenig Erfahrung in der Jugendarbeit habe ich auch schon. Das, was mich erwartet, lässt sich aber wahrscheinlich nicht mit Jugendarbeit in Deutschland vergleichen. Wenn wir jedoch dazu beitragen könnten, das Leben und besonders die Einstellung der Jugendlichen auch nur ein wenig positiv zu beeinflussen, wäre das Jahr für mich schon ein Erfolg.

    Besonders auf Grund der Sprache wird es jedoch sicher nicht einfach werden, die ersten Wochen in Chile zu meistern. Doch ich bin bereit und kann es kaum erwarten, diesen Herausforderungen entgegenzutreten.

  • Lucas (19) aus Köln

    Hallo, ich bin Lucas Adrian, 19 Jahre alt und wohne in Köln. Eigentlich müsste ich im Moment mitten im Abistress sein, aber glücklicherweise hält der sich bis jetzt noch in Grenzen. Das heißt, dass ich noch relativ viel Zeit für meine Freunde und Hobbys habe: Ich gehe regelmäßig Turnen und Joggen, und ich habe auch mal Capoeira gemacht und eine Zirkusgruppe geleitet. Ich hoffe sehr, dass ich die Jungs der Casa etwas für Akrobatik und Jonglage begeistern kann! Außerdem spiele ich sehr gerne Klavier und ich würde, falls möglich, gerne auch irgendetwas in musikalischer Richtung mit den Jungs machen. Wenn ich noch dazu komme, zeichne und lese ich auch sehr gerne.

    Die elfte Klasse habe ich in San Diego, USA verbracht, was meine Begeisterung für andere Kulturen und Menschen geweckt hat. Durch mexikanische Freunde, Bücher, Filme und Bilder ist dieses Interesse vorallem in lateinamerikanische Richtung beeinflusst worden. Dazu kommt natürlich auch noch die spanische Sprache, die ich kaum erwarten kann zu sprechen (oder es am Anfang erstmal zu versuchen)!

    Der andere Grund für mich nach Chile zu gehen, ist die Möglichkeit, das Leben und die Menschen in einem Land, in dem Armut alltäglich ist kennenzulernen. Das ist einfach eine einzigartige Möglichkeit, die ich unbedingt ergreifen will. Ich freue mich auf die Chilenen und auf ihre positive Einstellung, von der ich immer wieder höre. Genauso bin ich gespannt, die Jungs und ihr Leben in der Casa kennenzulernen und freue mich auf meine Arbeit und darauf, die Jungs zu unterstützen, so gut ich kann!

  • Julius (18) aus Duisburg

    Hallo, mein Name ist Julius Camillo Fastabend. Ich bin am 20.05.1990 in Duisburg geboren und habe Zeit meines Lebens in Duisburg gewohnt. Zu dieser Zeit hatte ich bereits 2 Brüder und eine Schwester. 1993 kam dann ein weiterer Bruder hinzu.

    Ich absolviere zurzeit mein Abitur am Landfermann-Gymnasium und habe deshalb momentan nicht ganz so viel Zeit für meine Hobbies, wie z.B. Fußball, Tischtennis, Badminton spielen, Rennrad oder Mountainbike fahren. Außerdem lese ich gerne Bücher (die ich mir aber lieber selber aussuche, als sie mir vorschreiben zu lassen) und schreibe Kurzgeschichten, Gedichte und Songtexte, die ich dann soweit es mein Können zulässt musikalisch auf der Gitarre begleite. Eine weitere meiner Leidenschaften ist das Theater(spielen) oder Schauspielen und die Filmproduktion. Im Laufe meiner Schulkarriere sind dort einige lustige und schöne Projekte entstanden, deren Produktion mir immer sehr viel Spaß bereitet haben. Ich freu mich schon sehr auf das Jahr in Chile und hoffe, dass sich dort solche Projekte umsetzen lassen.

    Mir fällt es schwer irgendwelche Charaktereigenschaften von mir zu beschreiben, ich versuche es trotzdem einmal: Ich bin eigentlich ein positiv denkender Mensch, kann gut zuhören, bin vielleicht etwas nachdenklich, freundlich (meistens), kreativ, ruhig, aber auch mal unruhig, mal ernst, mal verspielt und albern. Ich glaube, man kann mit mir eine Menge Spaß haben.

    In diesem Sinne hoffe ich, dass wir eine Menge davon in Chile haben werden. Mit lieben Grüßen Julius

  • Paula (19) aus Tostedt

    Hallo! Ich bin Paula Falke und komme aus Tostedt, das in der Nähe von Hamburg liegt. Ich bin 19 Jahre alt und gerade fängt bei mir der Abiturstress an. Deshalb freue ich mich auch schon riesig, wenn ich mit den total netten anderen Freiwilligen in dieses faszinierende Land fliegen kann.

    Ich würde mich selber als einen offenen, netten und humorvollen Menschen beschreiben, der gerne andere Länder, Menschen und Kulturen kennen lernt. Ich bin sehr gespannt auf das Auslandsjahr voll neuer Eindrücke und Erfahrungen, die mich hoffentlich persönlich weiter bringen. Außerdem wünsche ich mir, viele Menschen zu treffen und denen helfen zu können, die es wirklich nötig haben. Ich hoffe, dass wir den Mädchen durch unseren Einsatz etwas von ihrer Lebensfreude zurückgeben können und sie um ein Stück glücklicher wieder verlassen werden. Auf diese Arbeit mit den Kindern freue ich mich besonders. Dies habe ich beim Trainieren einer D-Mädchen-Fußballmannschaft und meinem Praktikum in einer Schule für geistig und körperlich behinderte Kinder gemerkt. Auch in meinem späteren Beruf möchte ich gerne in einem sozialen Bereich arbeiten, am liebsten als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.

  • Mira (18) aus Essen

    Hallo, ich bin Mira Plikat, ich bin 18 Jahre alt und wohne in Essen. Zurzeit arbeite ich auf das Ende meiner Schulzeit hin und kann es kaum erwarten, im Sommer mit den anderen Freiwilligen nach Chile zu fliegen. In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit Freunden und meiner Familie und tanze am Wochenende in einer Hip Hop Formation. Ich male und zeichne gerne und hoffe, das in Chile mit den Kindern weiterführen zu können und ihre Kreativität zu wecken.

    Ich freue mich darauf, die Menschen in Chile und vor allem die Mädchen im Heim kennen zulernen. Deswegen bin ich im Moment auch damit beschäftigt, spanisch zu lernen, da ich spanisch nicht in der Schule gelernt habe. Ich bin unheimlich gespannt auf die Arbeit mit den Kindern in Chile und die Erfahrungen, die ich dabei mit ihnen und mit meinen Mitfreiwilligen machen werde. Die Erzählungen meiner Cousine, die vor zehn Jahren ein FSJ ebenfalls über Fifar e.V. in Chile gemacht hat, haben meine Neugier geweckt, und ich freue mich, das Land und die südamerikanische Kultur zu erkunden, was in einiger Zeit zu meinem zweiten Zuhause werden wird.

© ct 20089